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Gefässtherapie zur Behandlung von Verschlusskrankheit

Verschlusskrankheit

Die Physikalische Gefässtherapie BEMER ist ein wissenschaftlich eindeutig belegtes Verfahren, um mittels Simulationssignalen eine unzureichende Bewegung der Kapillaren, also der allerkleinsten Gefässe, wieder zu beschleunigen und somit die Ver- und Entsorgung des Gewebes und der Organzellen wieder zu verbessern. Durch den Einsatz der Physikalischen Gefässtherapie BEMER sind sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Behandlung in frühen Stadien der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit nachweisliche Erfolge durch eine Verbesserung der Mikrozirkulation zu verzeichnen.
So wurde zum Beispiel die klinische Wirksamkeit der Physikalischen Gefässtherapie BEMER als effektive komplementäre Therapieoption bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit durch eine kontrollierte Studie bewiesen. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit nach der BEMER-Therapie eine deutlich grössere Wegstrecke zurücklegen konnten als Patienten ohne diese Therapie.

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Ueber Verschlusskrankheit

Periphere arterielle Verschlusskrankheit: von der Makrozirkulation zur Mikrozirkulation

Der Bereich der Makrozirkulation umfasst das Herz und die daran anschliessenden Arterien. In diesen wird das Blut durch den im Herzen erzeugten Druck weitergeleitet bis hin zu den allerkleinsten Gefässen, den Kapillaren (auch Haargefässe genannt). Der Bereich der Kapillaren sowie die Abschnitte kurz davor und danach werden wiederum als Mikrozirkulation bezeichnet. Hierzu muss man wissen, dass sich in diesem Bereich der Nährstoffversorgung die Sauerstoffversorgung und die Entsorgung des jeweiligen Gewebes abspielen. So dient dieser Bereich also der eigentlichen Ver- und Entsorgung (Schlacken und Giftstoffe) der Zellen. Durch einen eingeschränkten Blutfluss wiederum sind Versorgung und Entsorgung nicht mehr optimal gewährleistet, und es kann zu Mikrozirkulationsstörungen (eine der Ursachen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit) kommen. Doch wie entstehen diese Störungen? Auf dem Weg des Blutes in den grossen Gefässen bis hin zum Bereich der Mikrozirkulation lässt der Druck, mit dem das Herz das Blut anfangs weitergeleitet hat, immer mehr nach. Dabei verringert sich der Druck im Laufe des Bluttransports so sehr, dass er im Bereich der Mikrozirkulation nicht mehr wirksam ist. Zur Weiterleitung sorgen nunmehr die Muskelschichten, von denen alle Gefässe ‒ bis auf die Kapillaren ‒ umhüllt sind. Wenn sich die Muskeln zusammenziehen, dann drücken sie dadurch die Gefässe zusammen, und das Blut versucht auszuweichen. Allerdings kann das Blut nicht mehr zurück, weil dieser Weg durch den Druck des Herzens versperrt ist. So verbleibt nur der Weg nach vorne durch die Haargefässe. Das fortlaufende rhythmische Anspannen und Nachlassen der Muskeln, welche die Gefässe der Mikrozirkulation umgeben, werden als Gefässbewegungen (medizinisch: Vasomotion) bezeichnet. Damit aber wird gewährleistet, dass immer genügend Blut in den Bereich der Mikrozirkulation gelangt. Um dem Bedarf der Zellen jederzeit gerecht zu werden, müssen die Gefässbewegungen ständig wiederholt werden. Bei gesunden Menschen sind das ungefähr drei bis fünf Gefässbewegungen pro Minute, bei kranken Menschen entsprechend weniger. Bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind die Gefässbewegungen aber so deutlich eingeschränkt, dass die Körperzellen „in Not“ geraten und immer schlechter funktionieren, da sie nicht mehr genügend ver- und entsorgt werden. Es gilt also die gestörte Mikrozirkulation zu behandeln. Sehr erfolgversprechend ist dabei die Physikalische Gefässtherapie BEMER.

Was tun bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit?

Wie bei vielen Krankheiten gilt auch bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit der Grundsatz: Vorbeugen ist besser als heilen. Viele der vorgenannten Risikofaktoren lassen sich durch eine gesunde und vernünftige Lebensweise oft von vornherein ausschalten. Werden aber von einem Betroffenen die ersten Anzeichen einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit vermutet, so sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, damit dieser eine eventuell notwendige Behandlung einleiten kann. Befindet sich die periphere arterielle Verschlusskrankheit noch in einem frühen Stadium, reicht häufig schon eine Verringerung der Risikofaktoren aus, um den Verlauf der Krankheit aufzuhalten. Durch spezielle Therapien kann darüber hinaus die Durchblutung bestimmter Muskelgruppen gefördert werden, aber auch die Einnahme von Medikamenten kann vom Arzt verordnet werden. In einem späten Stadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit kann aber auch, wenn andere Massnahmen versagen oder nicht anwendbar sind, eine Amputation die Folge einer nicht rechtzeitig behandelten oder nicht mehr behandelbaren peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sein. Umso wichtiger ist es also, rechtzeitig der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit vorzubeugen bzw. entsprechende Therapien nach Eintreten der Krankheit wirkungsvoll zu unterstützen. Eine sinnvolle und erfolgversprechende Massnahme zeigt sich dabei in der Behandlung von Störungen der so genannten Mikrozirkulation.

Ursachen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Die Ursachen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind vielfältig. Oft liegt der Krankheit eine Arteriosklerose zugrunde. Auch Diabetes mellitus, also die Zuckerkrankheit, kann genauso eine Ursache sein wie eine Innenwandschädigung der Gefässe, zum Beispiel durch Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) oder erhöhte Blutfettwerte. Gleichfalls kann sich die Ursache in einem gestörten Stoffwechsel der Zellen finden, die durch eine schlechte Mikrozirkulation in den betroffenen Gewebebereichen ausgelöst wird. Weitere Risikofaktoren finden sich im Bewegungsmangel, im Geschlecht (so sind zum Beispiel Männer häufiger von der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit betroffen als Frauen), im Lebensalter (man geht davon aus, dass ungefähr 20 Prozent der älteren Bevölkerung unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit leiden) sowie im Übergewicht, ungesunder Ernährung und Rauchen. Auch eine genetische Veranlagung kann eine Ursache sein, wenn auch relativ selten. Erschreckend: Es wird geschätzt, dass ca. die Hälfte der Patienten innerhalb von zehn Jahren nach der Diagnose einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit an dieser stirbt und dass es allein in Deutschland jährlich ca. 30.000 Amputationen aufgrund der pAVK gibt. Weiterhin erschreckend: Schätzungsweise 75 Prozent aller von der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit Betroffenen erliegen später einem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Wie gefährlich ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit?

Das Gefährliche an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit besteht darin, dass diese lange Zeit unbemerkt und beschwerdefrei verläuft. So werden die ersten Anzeichen der Krankheit oft nicht ernst genommen. Erst wenn Schmerzen beim Gehen oder gar im Ruhezustand auftreten, erfolgt meist ein Arztbesuch. Der Verlauf der Schmerzsymptome lässt sich in vier Stadien der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit einteilen. Oft gebräuchlich ist dabei die „Fontaine-Klassifizierung“, die nach dem französischen Arzt René Fontaine benannt ist: Stadium I: Es liegt noch Beschwerdefreiheit vor, ein eventueller Schmerz wird oft als zufallsbedingt angesehen. Stadium IIa: Es ist noch eine schmerzfreie Gehstrecke von mehr als 200 Metern möglich. Stadium IIb: Die schmerzfreie Gehstrecke beträgt weniger als 200 Meter. Stadium III: Die Schmerzen treten bereits im Ruhe- und Liegezustand auf. Stadium IV: Massive Gewebestörungen mit Geschwüren und Wundbrand.

Schaufensterkrankheit: periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Ein Einkaufsbummel ist sicherlich für viele Menschen eine willkommene Abwechslung. So manches interessante Schaufenster lädt mit seinen Auslagen zum Verweilen und zum Besuch des Geschäfts ein. Aber nicht immer sind die Auslagen der Grund dafür, dass ein Passant vor einem Schaufenster stehen bleibt. Vielmehr ist es möglich, dass er an der so genannten Schaufensterkrankheit leidet. Die medizinische Bezeichnung für diese Krankheit lautet „periphere arterielle Verschlusskrankheit“, auch kurz pAVK genannt. Wohl selten hat der Volksmund ein solch treffendes Synonym gefunden wie bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Warum? Es handelt sich bei der pAVK um eine Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten (hauptsächlich der Beine), bei der durch Ablagerungen in den Gefässwänden die Arterien verengt sind. Dadurch wird der Blutfluss eingeschränkt, was jedoch im Anfangsstadium der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit im Ruhezustand oft keine Beschwerden verursacht. Wenn allerdings eine körperliche Aktivität, wie zum Beispiel Gehen oder Laufen, ausgeübt wird, steigt der Sauerstoffbedarf der Muskulatur, und durch die unzureichende Durchblutung bekommen die Muskeln zu wenig Sauerstoff. Dies wiederum äussert sich in einem starken Schmerz in den Beinen, insbesondere in den Waden und Oberschenkeln. Nur im Ruhezustand lässt dieser Schmerz nach, und infolge dessen bleiben die von der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit Betroffenen häufig alle paar Meter stehen. Da das manchen Betroffenen peinlich ist, versuchen sie, das häufige Stehenbleiben wie einen Schaufensterbummel aussehen zu lassen, indem sie stets vor Geschäften haltmachen.